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Die Teilnehmerzahl bei Führungen ist aktuell auf 5 Personen begrenzt. Bitte informieren Sie sich hier über unsere weiteren Corona-Schutzmaßnahmen.

Drei Kinder in Bergarbeiter-Kleidung an einer Lore auf dem Bergbauspielplatz "Zeche Knirps"

Programme für Schulen und Kitas

Einmal wie echte Kumpel in der Zeche Knirps schuften und die Zusammenarbeit im Team erfahren, in der Wunderkammer einem Berggeist auf die Spur kommen oder die Natur rund um die Zeche Hannover kennenlernen - für Kitagruppen und Schulklassen bieten wir ein vielfältiges Programm.

Für Familienausflüge ist die Zeche Knirps samstags am Wochenende geöffnet (siehe weiter unten).

Auf den Spuren von Berggeist Flözian

Alter: Vorschule bis 1. Klasse

Dauer: 1,5 Stunde

Teilnehmerzahl: max. 18

Kosten: 40 Euro

 

Der kauzige Berggeist Flözian begleitet die jüngsten Besucher durch die Gewölbe der Zeche Hannover. Vor 150 Jahren ist er aus Oberschlesien eingewandert. Er hat wichtige Erlebnisse aus der Geschichte der Zeche in seinem Unter-Tagebuch aufgezeichnet und tolle Schätze in seiner Schatz- und Wunderkammer aufbewahrt.

Mit Hilfe einer Mitmach-Erzählung rund um den Berggeist Flözian werden die jüngsten Besucher mit der Welt des Bergbaus und der Zeche Hannover vertraut gemacht. Dabei erkennen die Kinder Ähnlichkeiten und Unterschiede im Alltag früher und heute.

Lerninhalte: Erlebnisorientiertes Kennenlernen einer Zeche und ihrer Themenfelder, spielerische und dialogische Auseinandersetzung mittels einer Comicfigur, Vertiefung durch Bilderbuchgeschichte, Zuhören und Erzählen eigener Erlebnisse, genaues Hinsehen

Vor Kohle im Kinderbergwerk Zeche Knirps

Klassen: 1 bis 6

Teilnehmerzahl: max. 25

Dauer: 1,5 Stunden

Kosten: 40 Euro
 

Ausgerüstet mit Bergarbeiterhelmen und Grubenhemden begeben sich die Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungsreise durch das Industriedenkmal. Dabei lernen sie die verschiedenen Werkzeuge der Bergleute kennen und erfahren alles über die Arbeit unter Tage. Anschließend schlüpfen die jungen Besucher selbst in die Rollen von Hauer, Schlepper und Fördermaschinist und treten zur kurzen Spielschicht im Kinderbergwerk Zeche Knirps an.

In spielerischer Form erproben die Kinder den Arbeitsalltag der Bergleute und erleben an verschiedenen Stationen, wie ein Bergwerk funktioniert.

Lerninhalte: Erlebnis- und handlungsorientiertes Erforschen eines Bergwerks unter Hinzuziehung authentischer Materialien, Erleben der historischen Arbeitswelt auf einer Zeche durch Rollenspiel, problemorientiertes Handeln, Formen der Arbeitsteilung, Teamarbeit.

Lange Schicht auf Zeche Knirps

Klassen: 1 bis 6

Teilnehmerzahl: max. 25

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 45 Euro
 

Mit Malakowturm, Förderanlage, Stollen und Lorenbahn hat das Kinderbergwerk Zeche Knirps alles zu bieten, was zu einem richtigen Bergbaubetrieb gehört. Die Schülerinnen und Schüler treten nach einem spannenden Rundgang über das Industriedenkmal zur langen Spielschicht auf der Zeche Knirps an und fördern mit originalgetreuer Fördertechnik – allerdings Kies statt Kohle.

Die Kinder erleben spielerisch und realistisch den Betriebsablauf in einem Bergwerk. Dabei begreifen sie, dass für die Arbeit über und unter Tage Teamarbeit wichtig ist.

Lerninhalte: Erlebnisorientiertes Erforschen einer Zeche, Übertragung des Erlebten auf authentisches Material, praktisches Ausprobieren und Nachspielen, Erkennen von Hierarchien in der Arbeitswelt, Arbeitsorganisation und Teamarbeit

Extraschicht auf Zeche Knirps

Klassen: 1 bis 6

Teilnehmerzahl: max. 25

Dauer: 3 Stunden

Kosten: 55 Euro

 

Was ist Kohle? Wie wird sie abgebaut? Vor ihrer extra langen Spielschicht in der Zeche Knirps begeben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine Spurensuche rund um das schwarze Gold. Durch genaues Anschauen und spielerisches Ausprobieren von originalen Werkzeugen der Bergleute bekommen die Kinder einen umfassenden Eindruck vom Arbeitsalltag in der Zeche.

Das Thema „Kohle“ wird in diesem Programm kindgerecht aufgegriffen und die Bedeutung des Brennstoffes im Alltag der Jahrhundertwende anschaulich erklärt.

Lerninhalte: Umgang mit Ressourcen (Steinkohle), unmittelbares Erleben durch haptische Erfahrungen, Funktion einer Zeche, Anwendung sachgerechter Sprache.

Erlebnistour / Winterschicht

Klassen: 1 bis 6

Teilnehmerzahl: max. 25

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 45 Euro
 

Ob im grünen oder weißen Panorama - die Zeche Knirps ermöglicht Kindern in jeder Jahreszeit eine abenteuerliche Reise ins Steinkohlezeitalter. Auch bei Eis und Schnee bietet das Museum Jungen und Mädchen die Möglichkeit, dem tristen Stubenalltag der Winterzeit zu entkommen und spielerisch Arbeit und Alltag der Bergleute zu erfahren.

Die riesige Dampffördermaschine aus dem Jahr 1893 ist das Prachtstück der Zeche Hannover. Sie ist das älteste Exemplar, das im Ruhrgebiet an einem Originalstandort erhalten geblieben ist. Nach einer Einführung in die Geheimnisse des Bergbaus erleben die Schülerinnen und Schüler im Innern der Maschinenhalle, wie sich dieser uralte Koloss rumpelnd in Bewegung setzt. Mit Bergarbeiterhelmen und Grubenhemden ausgestattet treten sie danach zur Spielschicht auf der Zeche Knirps an.

Lerninhalte: Spielerisches Kennenlernen eines Bergwerks und seiner Themenfelder, Vergleich historischer und aktueller Arbeitswirklichkeiten, Herstellung von Bezügen zur eigenen Lebenswelt, Formen der Arbeitsteilung und -organisation

Die große Zechentour

Klassen: 1 bis 6

Teilnehmerzahl: max. 25

Dauer: 3 Stunden

Kosten: 60 Euro
 

Die große Zechentour ist eine aufregende Spiel- und Rätselrallye rund um den Bergbau in der Zeche Hannover. Die Teilnehmer bekommen eine lebendige Einführung in das Thema Bergbau, bevor es darum geht, kniffelige Fragen und Aufgaben zu lösen: Was ist ein Henkelmann? Wie heißt die Schutzpatronin der Bergleute? Wer legt am schnellsten die Schutzkleidung der Bergleute an? Die große Zechentour endet im Kinderbergwerk Zeche Knirps, wo die Kinder den Arbeitsalltag der Bergleute spielerisch nacherleben können.

Im Verlauf der Tour wird den jungen Besuchern der Betriebsablauf in einem Bergwerk spielerisch vermittelt.

Lerninhalte: Spielerisches Entdecken eines Bergwerks anhand einer Rätseltour, Vertiefung des Erlernten durch Frage- und Aufgabenkarten, Nutzen von Informationsquellen und Wiedergabe der Information in sachgerechter Sprache, selbstständiges Lernen und Handeln.

Kohle, Kumpel, Kolonie

Klassen: 4 bis 8

Teilnehmerzahl: max. 25

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 45 Euro
 

Der Bergbau hat lange Zeit den Alltag der Menschen im Ruhrgebiet geprägt. Harte Arbeit im Team, das Zusammenleben vieler Menschen unterschiedlicher Herkunft auf engem Raum und die unmittelbare Nähe von Arbeitsstätte und Wohnung waren typisch für das Leben im Revier. Bei einem Rundgang durch die Zeche Hannover und die Arbeiterhäuser am Rübenkamp erleben die Schülerinnen und Schüler die authentischen Orte der Arbeit und des Wohnens, die Größe und Masse der Maschinen und die Enge und Einfachheit der Arbeiterhäuser.

Lerninhalte: Erlebnisorientiertes Erforschen einer Zeche und eines Arbeiterhauses, Formen der Arbeitsteilung, Anwendung sachgerechter Sprache, Vergleich historischer und aktueller Arbeitswirklichkeit

Kohle, Kröte, Königskerze

Naturtour

Klassen: 1 bis 7

Teilnehmerzahl: max. 25

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 45 Euro
 

Seit die Förderräder der Zeche Hannover still stehen, erobert sich die Natur das Industriegelände zurück. Wo früher Güterzüge fuhren, streifen heute Schmetterlinge zwischen Wildblumen umher, und die grauen Halden sind unter dem Grün kaum mehr zu erkennen. Ausgestattet mit Lupe und Kompass begeben sich die Kinder auf die Suche nach Pflanzen und Tieren, die von nah und fern ins Ruhrgebiet gekommen sind.

Lerninhalte: Spielerisches und handlungsorientiertes Entdecken der regionalen Flora und Fauna, Übertragung von schematischen Darstellungen auf authentisches Material, unmittelbares Erleben durch sinnliche Erfahrungen, selbstständiges Lernen

Das Geheimnis der Dampfmaschine

Workshop

Klassen: 1 bis 4

Teilnehmerzahl: max. 15

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 40 Euro
 


Was ist eine Dampfmaschine? Warum war sie so wichtig? Die Kinder erleben in der Maschinenhalle die riesige Dampffördermaschine in Aktion und erfahren, welche Bedeutung der Koloss einst für die Zechenanlage hatte. Danach machen sie sich an der Experimentierstation daran, das Geheimnis des Dampfes zu lüften. Und begeben sich auf die Suche nach weiteren Quellen der Energie.

Spielerisch erkunden die Kinder Funktionsprinzipien für die Nutzung verschiedener Energiequellen von der Dampfkraft bis zum Wind- und Solarantrieb.

Lerninhalte: Erlebnisorientiertes und entdeckendes Lernen an Experimentierstationen, selbstständiges Erforschen von naturwissenschaftlichen Phänomenen, Energiequellen und ihre Bedeutung, Erlerntes wird in Gruppenarbeit auf authentisches Material umgesetzt, Reflexion der Gruppenarbeit.

So lebten und speisten die Bergarbeiter

Workshop

Klassen: 1 bis 4

Teilnehmerzahl: max. 15

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 50 Euro
 

Was gab es nach einem anstrengenden Arbeitstag bei den Bergleuten zu essen? Wie funktioniert ein Kohleherd? Bei ihrem Rundgang durch die ehemalige Zechenkolonie erforschen die Kinder, wie die Arbeiterfamilien vor rund einhundert Jahren wohnten, kochten und speisten. Zum Abschluss ernten sie frisches Gemüse aus dem Bergmannsgarten und bereiten es auf dem Kohleherd gemeinsam zu (nur von Mai – Oktober).

Die Kinder bekommen einen umfassenden Eindruck von den Lebensbedingungen um 1900 und erfahren Details über die Wohnsituation der Bergleute.

Lerninhalte: Handlungsorientiertes Erforschen historischer Lebenswelten, Ernährung und Hygiene, Bezüge zur eigenen Situation herstellen durch Vergleich, Anknüpfung an persönliche und familiäre Erfahrung, Aussehen und Bedeutung regionaler Nutzpflanzen

Kohle, Kumpel, Kolonie

Klassen: 4 bis 8

Teilnehmerzahl: max. 25

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 45 Euro
 

Der Bergbau hat lange Zeit den Alltag der Menschen im Ruhrgebiet geprägt. Harte Arbeit im Team, das Zusammenleben vieler Menschen unterschiedlicher Herkunft auf engem Raum und die unmittelbare Nähe von Arbeitsstätte und Wohnung waren typisch für das Leben im Revier. Bei einem Rundgang durch die Zeche Hannover und die Arbeiterhäuser am Rübenkamp erleben die Schülerinnen und Schüler die authentischen Orte der Arbeit und des Wohnens, die Größe und Masse der Maschinen und die Enge und Einfachheit der Arbeiterhäuser.

Lerninhalte: Erlebnisorientiertes Erforschen einer Zeche und eines Arbeiterhauses, Formen der Arbeitsteilung, Anwendung sachgerechter Sprache, Vergleich historischer und aktueller Arbeitswirklichkeit

Information und Buchung

Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren ist frei. Gruppen benötigen mindestens 2 Begleitpersonen (Eintritt frei).

Informationen und Buchungen unter Tel. 0234 282539-12 oder über unser Anmeldeformular.

LWL-Mobilitätsfonds

Unter dem Motto "Wir bewegen Kinder und Jugendliche" hat der LWL einen Mobilitätsfonds ins Leben gerufen. Er ermöglicht Schulen, Kitas und Kindergärten, die im Verbandsgebiet ansässig sind, die Erstattung der Fahrtkosten zu einem LWL-Museum. Ein Antrag muss im Vorfeld gestellt werden.

Alle Informationen zum LWL-Mobilitätsfonds

Zeche Knirps für Familien

Die Zeche Knirps ist zum freien Spielen unter museumspädagogischer Aufsicht geöffnet in der Saison (März bis Oktober) jeden Samstag 14 bis 18 Uhr, Sonntag und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. Eintritt frei.

Die "Zeche Knirps" gehört zu den beliebten Ausflugszielen für Familien im Ruhrgebiet. Mit einem Unter- und Übertagebereich, mit Förderband, Lorenbahnen, Fördermaschine und vielem mehr hat unser Kinderbergwerk alles zu bieten, was auch für den Betriebsablauf in einer echten Zeche notwendig ist. Gefördert wird auf "Knirps" allerdings Kies statt Kohle und zwar mit einer Technik, die 1876 auf Hannover entwickelt wurde und noch heute weltweit im Bergbau eingesetzt wird.